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Die Wissenschaft vom Wert: Die Marxsche Kritik der by Michael Heinrich

By Michael Heinrich

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Daß diese Regel unter kapitalistischen Verhältnissen für die empirisch zu konstatierenden Tauschverhältnisse nicht gilt, wird auch von Marx nicht bestritten. Das Problem bei Smith ist nicht, daß er so inkonsistent wäre, wie Marx ihm vorwirft, sondern daß er sich mit der bloß empirischen Konstatierung dieser beiden Regeln begnügt. Anders ausgedrückt: innerhalb seines theoretischen Feldes ist die Smithsche Argumentation konsistent, allerdings läßt sich dieses Feld der Kritik unterziehen. 1/45) habe.

Um ihr Leben zu erhalten, müssen sich die Menschen, so Locke, einzelne Gegenstände aneignen. Es muß also einen Weg der individuellen Aneignung geben. Diese Möglichkeit sieht Locke in der „Vermischung" mit Arbeit: die Arbeit ist das unbestreitbare Eigentum des Arbeitenden, vermischt er sie mit einem Gegenstand, so macht er diesen zu seinem Eigentum. Dieses individuelle Eigentum betrifft nun aber nicht nur die Früchte der Erde, die zum Leben notwendig sind, sondern auch die Erde selbst, die durch Arbeit kultiviert wird.

46). Als Maß des Tauschwerts einer Ware bestimmt Smith Arbeit. Allerdings nicht die Arbeitsmenge, die in der Produktion dieser Ware verausgabt wurde, sondern diejenige Menge fremder Arbeit, die man im Tausch erhält. Zur Begründung dieses Maßes fuhrt Smith an, daß sich ein Mensch nach Einführung der Arbeitsteilung nur einen kleinen Teil dessen, was er zum Leben benötigt, durch eigene Arbeit verschaffen kann und er deshalb auf die Arbeit anderer angewiesen ist. Damit hat Smith ausgesprochen, daß Reichtum nur insoweit von eigener Arbeit abhängig ist, als diese fremder Arbeit gleichgesetzt werden kann, also insoweit die eigene Arbeit als gesellschaftliche Arbeit gilt.

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