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Die Mitarbeiterbeurteilung: Programmierte Unterweisung für by Prof. Dr. Joachim Franke, Prof. Hartmut Frech (auth.)

By Prof. Dr. Joachim Franke, Prof. Hartmut Frech (auth.)

"Menschenkenntnis" gehört zu den Themen, über die guy sich im allgemeinen wenig Gedanken macht. Die meisten Menschen halten sich für gute Menschenkenner und denken selten an die Möglichkeit eines eigenen Irrtums. Anderen Menschen dagegen traut guy einen Irrtum viel eher zu. quick jeder meint, irgendwann einmal selber falsch beurteilt worden zu sein. Denken wir nur an die Schulzeit zu­ rück! Hat uns nicht der eine oder der andere Lehrer verkannt? Schon aus dieser Überlegung heraus sollte guy seine eigene males­ schenkenntnis einmal kritisch betrachten und sich fragen, wieso ein Urteil falsch, ein anderes richtig ist. Diese Frage wird auf den folgenden Seiten ausführlich erörtert, und Sie werden sehen, daß unzuverlässige Beurteilungen viel häufiger sind, als guy allgemein annimmt. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil wird gezeigt, wie fragwürdig die allgemein übliche Vorgehensweise bei der Menschen­ beurteilung ist, und es werden einige Hinweise zur Verbesserung unserer Urteile gegeben. Der zweite Teil enthält die Beschreibung einer Methode der Menschenbeurteilung, die es erlaubt, allmählich zu wesentlich treffenderen Urteilen über andere Menschen zu kom­ males. Eine solche dem üblichen Vorgehen überlegene Methode ist in den Situationen unerläßlich, die zuverlässige Beurteilungen erfordern.

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Ber weitere Möglichkeiten, die Wirkung der subjektiven Faktoren zu reduzieren, sprechen wir am Schluß dieses Bandes. Wichtig ist es in jedem Falle, folgendes im Gedächtnis zu behalten: Die subjektiven Faktoren und der Oberstrahlungsvorgang können die Treffsicherheit der Urteile sehr beeinträchtigen. Beides, die subjektiven Faktoren und die Überstrahlung liegen im Urteiler selbst. Damit sind jedoch noch nicht alle Möglichkeiten aufgewiesen, die zu Fehlurteilen führen können. Auch auf seiten des Beurteilten sind Faktoren wirksam, die die Treffsicherheit des Urteils über ihn beeinflussen.

B. Brille - Intelligenz; Sonnenbräune - Vitali· tät, Gesundheit. Es gibt also Merkmale im Erscheinungsbild, die nichts mit dem Wesen zu tun haben, aber doch das Urteil beeinflussen. Beantworten Sie jetzt bitte die Frage 14 aufs neue! [61] 37 oder 54[> 57 Zu 9 b Natürlich ist die Konsequenz "ich habe mich getäuscht" auch mögli::h; jedoch die Reaktion "er wird einen schlechten Tag gehabt haben" ist die wahrscheinlichere. " Man neigt dazu, an dem ersten Eindruck festzuhalten. In unserem Beispiel ist dieser positiv, aber er könnte genausogut negativ sein.

Bevor wir diese Faktoren erörtern, müssen wir am Beginn des nächsten Kapitels einige allgemeine Überlegungen anstellen, um das Verständnis für die noch zu erwähnenden Sachverhalte zu erleichtern. [58] 6 Franke ~ 66 66 <] 65 m. Die Überformung als Fehlerquelle bei der Beurteilung Wir haben bisher die subjektiven Faktoren und den Überstrahlungsvorgang kennengelernt und müssen uns nun nach den Grundlagen unserer Urteilsbildung auf der Seite des Beurteilten fragen. Demjenigen, der sich mit dieser Frage noch nicht sehr eingehend beschäftigt hat, mag die Antwort einfach erscheinen.

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