German 9

Die flexible Supervision: Herausforderungen — Konzepte — by Ferdinand Buer, Gertrud Siller

By Ferdinand Buer, Gertrud Siller

Flexibilität ist nicht nur zur zentralen Anforderung an die Beschäftigten in allen Arbeitsfeldern geworden. Sie hat auch die Themen, die Arbeitsweisen und die Konzepte von Supervision spürbar verändert. Die Beiträge in diesem Band geben einen Einblick in die Vielfalt der Zugänge zum Wandel der Arbeits- und Organisationsstrukturen in seiner Bedeutung für die Supervision. Führende SupervisionsforscherInnen entwickeln aus ihrer jeweils spezifischen Perspektive ihre Erkenntnisse zu den Fragen:
- Welchen neuen Herausforderungen muss sich die Supervision heute stellen?
- Wie kann sie darauf angemessene Antworten geben?
- Wie sind die gegenwärtigen Professionalisierungsprozesse der Supervision einzuschätzen?
Das Buch wendet sich an Fachleute nicht nur aus der Supervision, sondern auch aus anderen Beratungsfeldern. Es richtet sich ebenfalls an WissenschaftlerInnen der Referenzwissenschaften und Studierende in diesen Studiengängen. Vermittelt werden nicht nur Einblicke in aktuelle Diskussionen, sondern auch in grundlegende Unterschiede des konzeptionellen Zugangs zum Gegenstand und zur Aufgabe der Supervision.

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„Marketingstudenten werden an den Universitäten mit fachlichem Rüstzeug ausgestattet. Wie guy aber wirklich Karriere im advertising and marketing macht, welche Fragen sich an den entscheidenden Punkten stellen und welche Kompetenzen entscheidend sind, das verrät das vorliegende Buch. " Prof. Dr. Manfred Bruhn, Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere für advertising und Unternehmensführung an der Wirtschaftswiss.

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In: WSI-Mitteilungen 54, 685-691. Buchinger, Kurt (1999): Die Zukunft der Supervision - die Zukunft der Arbeit. Heidelberg. Buer, Ferdinand (1999): Profession oder Organisation? - Wem dient die Supervision? ): Supervision und Organisationsentwicklung. Handbuch 3, Opladen, 70-103. Deutschmann, Christoph (2001): Die Gesellschaftskritik der Industriesoziologie - ein Anachronismus? In: Leviathan 29, 58-69. Faust, Michael, Jauch, Peter, Notz, Petra (2000): Befreit und entwurzelt: Fiihrungskrafte auf dem Weg zum "internen Unternehmer".

Als Anlass fUr ihre erste Einzelsupervision, die vor ilber zwanzig lahren stattfand, beschreibt sie zunachst ihre "Ubernahme der Teamleitung", als Ziel die "Findung der Rolle". Bestimmend war die Erfahrung, dass es filr sie in der Supervision etwas zu bearbeiten gab ("dass ich tatsiichlich viele Themen hatte"). Die "Themen" umfassten sowohl Fachliches als auch Personliches: ein "schwieriger" Kollege, ein Team, das "sehr eigen" war, "Uberlastung" und die Erfahrung eigener Grenzen. 1m Rilckblick auf diese Zeit fallt auf, dass sich die Wahmehmung dieser frilheren Supervisionsprozesse zum einen deutlich verandert hat und zum anderen von aktuellen stark abgehoben wird: "la, es gab Zeiten, wo man Supervision einfach mal so machte, da kriegte man, och, wir mach en mal eine Supervision in W1Serm Team, ja, machen wir mal.

Urn weiterhin eine wirkungsvolle, bedarfsgerechte und wertebewusste soziale Arbeit sicher stellen zu konnen, muss analysiert werden, mit welchem "Wissen und Wollen" die Beschaftigten die Okonomisierungsprozesse in ihrer Organisation wahmehmen und welche Anforderungen, Interessen und subjektiven BedUrfnisse daraus fUr sie resultieren. Eine solche "Fokussierung auf die Subjektseite des Wandels der Arbeitsund Organisationsstrukturen" nehmen Pongratz und VoB in einem anderen Kontext vor, niimlich fUr betriebliche Veranderungsstrategien.

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