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Der ununterbrochene Dialog by Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer, hg. Martin Gessmann

By Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer, hg. Martin Gessmann

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Das Präsens des Gedichts (Die Welt ist fort) erlaubt es nicht, zwischen diesen beiden Hypothesen zu entscheiden. Genauso kann die Welt die Totalität der Seienden oder »alle anderen«, »alle Welt« bezeichnen, die Welt der Menschen oder die Welt der Lebewesen. 45 Ich muß hier, zumindest aus algebraischer Sparsamkeit, drei große Eigennamen nennen, deren Diskurs durch die Zueignungsstrophe des Gedichts zugleich bestätigt und bestritten, und in einem paradoxen Sinne des Wortes gegen-gezeichnet würde.

Leuchtend, strahlend, funkelnd, weißglühend belebt sich die Wölbung des Himmelsbogens (Große glühende Wölbung) mit animalischem Leben. Der gestirnte Schwarm schwarzer Sterne reißt den Schwung des Gedichts in eine getriebene, treibende, überstürzte Bewegung einer wahrlich planetarischen Irrfahrt. Der griechische Name hinterläßt hier seine Spur, eine Irrfahrt mit planetarischer Bestimmung. avtl'tTl~ bedeutet »umherirrend«, »nomadenhaft«, was man manchmal richtigerweise von umherirrenden Tieren sagt.

Die erste Frage geht auf das, was er uns gestern abend über den guten Willen gesagt hat, den Appell an den guten Willen und die absolute Verbindlichkeit im Bestreben nach Verständigung. Wie könnte man nicht versucht sein, die machtvolle Evidenz dieses Axioms zu unterschreiben? Ist es doch nicht bloß eine ethische Forderung, sondern es steht am Anfang aller für eine Sprechergemeinschaft geltenden Ethik, ja, es regelt sogar noch das Auftreten von Streit und Mißverständnis. Das Axiom bringt den guten Willen mit der »Würde« im Sinne Kants in ZusammenI Die Einlassung von Jacques Derrida, die wir hier nach ihrer Bandaufnahme transkribieren, nimmt selbstredend auf den Vortrag Bezug, den Professor Gadamer am 25.

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