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Der Streit um die transzendentale Wahrheit by Marcin Rebes

By Marcin Rebes

Die Wahrheit verlangt als äußerste Bedingung eine unendliche Zeit, die sowohl die Güte als auch die Transzendenz des Antlitzes bedingt. Emmanuel Levinas Der Mensch kommt zu sich selbst von Anderen her. Ludwig Wenzler

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Sein ist niemals außerhalb der Welt, sondern in-der-Welt-sein. Das Dasein kann sich nicht von ihr trennen, separieren. Das Dasein ist immer in der Welt und verhält sich zu sich selbst nur durch in-der-Welt-sein. Der Autor von Sein und Zeit begreift das Sein nicht als Gegenstand der Vorstellungen, sondern als Vollzug. Das Verhältnis des Seienden zu seinem Selbst kann in seiner ursprünglichen Auffassung niemals eine Vorstellung seiner selbst sein, als Seiendes so-und-so, sondern hat, wie Heidegger expressis verbis meint „sein Sein als seiniges zu sein“ (SuZ 12).

Sie hat also die Funktion, dass das Dasein existierend ein gewisses Bild der Bewandtnisse des In-Seins oder Mitdaseins wegen des Besorgens um sich selbst besitzt. Sich-Verstehen, Sein-Bei und Mitsein entspringen dem Verstehen der eigenen Geworfenheit, die alle anderen Verhältnisse des Daseins ermöglicht, welches auf der ursprünglichen Erschließung der Welt beruht, in die das Dasein je schon geworfen ist. Die Tatsache selbst, dass das Dasein in sein Da geworfen ist, bedeutet, dass es existierend sich in Bezug darauf, wem es auf seinem Weg begegnet, versteht.

Dies ist möglich, weil das Dasein neben der Existenz auch von Faktizität und Verfallen gekennzeichnet wird. Sie sind konstitutive Momente des Daseins, die man nicht voneinander trennen kann. Sie sind gegenseitig komplementär, sie bedingen und ermöglichen einander. 14 „Nunmehr wird phänomenal sichtbar, wovor das Verfallen als Flucht flieht. ” - SuZ 189. h. ontologisch-ontisch-existenzielle Dimension. Beide Funktionen beruhen jedoch auf der Geworfenheit ins Da. Angst verwandelt die Struktur vor etwas zu Nichts und Nirgends.

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