Databases

Datenbanken und SQL: Eine praxisorientierte Einführung by Edwin Schicker

By Edwin Schicker

Datenbanken entstanden ab etwa 1960 aus der Notwendigkeit, die logischen auf die immer größer werdenden Datenmengen zu vereinfachen und Zugriffe zu normieren. Wurden diese Datenbanken über mehr als zwei Jahrzehnte hin­ weg ausschließlich auf Großrechnern eingesetzt, so haben sie inzwischen ihren Siegeszug auch auf Kleinrechnern angetreten. Ermöglicht wurde dies aus dreierlei Gründen: erstens durch die enorm gestiegene Rechnerleistung der letzten Jahre, zweitens durch die Verwendung relationaler Datenbanken und drittens durch die Einführung grafischer Oberflächen. Die Anfang der 70er Jahre entwickelten relationalen Datenbanken ermögli­ chen eine einfache Erstellung und Programmierung. Grafische Oberflächen unterstützen den Anwender und Datenbankdesigner dank einer leichten Benut­ zerführung und anschaulichen Musterbeispielen, so daß auch dem interessier­ ten Laien diese shape der Datenhaltung mit all ihren Möglichkeiten offen steht. Der Laie sei aber davor gewarnt, größere Datenbanken ohne theoretische Grundkenntnisse selbst zu erstellen. Denn hier leitet sich der Datenbankent­ wurf in der Regel nicht mehr direkt aus der AufgabensteIlung ab. Doch nur ein guter Entwurf garantiert übersichtliche und optimale Zugriffe und ermöglicht je nach Bedarf Ergänzungen und Erweiterungen der Datenbank. Auch wird nur dadurch die Konsistenz und Integrität der Datenbank ermöglicht, so daß feh­ lerhafte, widersprüchliche und nicht mehr zugreifbare Datenbestände verhin­ dert werden. Grundlagen zu Datenbankentwurf und -programmierung sollten für den Datenbankprogrammierer daher selbstverständlich sein. Dieses Buch entstand aus mehreren Vorlesungen zu Datenbanken, die ich an der Fachhochschule Regensburg für Informatiker gelesen habe. Doch ich will auch den Nicht-Informatiker und interessierten Laien gezielt ansprechen. Dazu wird mit zahlreichen Beispielen die Theorie direkt in die Praxis umgesetzt.

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In den drei SQL-Befehlen wird jeweils in der Tabelle Getränkelager eine Änderung vorgenommen. Genauso einfach sind auch die Zugriffe auf große Datenbestände. Jedes Mal erhalten wir bei relationalen Datenbanken das Ergebnis von Abfragen in Tabellenform mitgeteilt, und Änderungen werden direkt in der Datenbank ausgeführt. Schon mit diesem Beispiel ist ersichtlich, daß Anwendungsprogramme einfacher und übersichtlicher werden als ohne Verwendung von Datenbanken. 50 2 Übersicht über Datenbanken Gehen wir nun in unserem Gedankenbeispiel weiter.

Dieser interne Schutz ist bei sensiblen Daten wie den Personaldaten aber erforderlich. Zum einen soll die Lohnbuchhaltung auf die Adresse und die Kontonummer von Mitarbeitern zugreifen können, andererseits soll es der Firmenleitung vorbehalten sein, Einblicke in die Gehalts- und Beurteilungsdaten zu bekommen, ganz zu schweigen vom Ändern dieser letztgenannten sensiblen Daten. Die Datenbanken haben daher für den Zugriffsschutz zu sorgen, sie verwalten die Zugangskennungen und Paßwörter beim Zugang zur Datenbank und geben je nach Authorisierung nur die entsprechend erlaubten Teile (Sichten) der Datenbank frei.

Neue Benutzer werden zugelassen, Schutzwörter werden vergeben, Sichten werden eingerichtet. Auf Meldungen des DBMS wird reagiert. Im Fehlerfall werden die erforderlichen Anweisungen an das DBMS gegeben. Im Bedarfsfall werden weitere Indizes eingerichtet. Der Datenbank-Administrator besitzt für diese Verwaltungsaufgaben alle Zugriffsrechte zur Datenbank. Er ist ein Datenbankspezialist, kennt die verwendete Datenbanksoftware genau, weiß bei Performance-Problemen zu reagieren und leistet gegenüber dem Anwender gegebenenfalls technische Unterstützung.

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