Target Project Budgeting: Markt- und technologieorientiertes by Jochen Wittmann

By Jochen Wittmann

Target venture Budgeting ist ein strategisches integriertes Führungs- und Controllinginstru-ment, mit dem Höhe, Struktur und Verlauf von Budgets bereits in frühen Phasen der Produkt-entstehung markt- und technologieorientiert gestaltet werden können. Hierbei geht es nicht mehr um die traditionelle Frage, wie hoch das Entwicklungsbudget für ein innovatives Produkt sein wird, sondern wie hoch es sein darf. Jochen Wittmann entwickelt das procedure des goal undertaking Budgeting u. a. auf foundation von goal Costing, Lebenszyklusrechnung sowie Zero-Base Budgeting und stellt es am Beispiel eines Unternehmens der Automobilindustrie dar. Verschiedene empirische Untersuchungen im Beispielunternehmen und innerhalb der europäischen Automobilindustrie sichern zentrale Teilaspekte des Budgetmanagementmodells überzeugend ab.

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„…Wenn alles in Scherben fällt…“: Von Leben und Sinnwelt der by Gabriele Rosenthal

By Gabriele Rosenthal

Wenn Zeitzeugen Uber ihre biographischen Erfahrungen und Erlebnisse wahrend des "Dritten Reiches" erzahlen, so stellt dies einen Versuch der Bewaltigung - wie erfolgreich auch. immer - dieser fragwurdig gewordenen Vergangenheit dar. Die vorlieger. de Studie konzentriert sich auf diese shape der Vergangenheitsbewaltigung im Sinne einer alltagsweltlichen "Methode" biographischer Thematisierungen zur Aufarbeitung individueller und kollektiver Vergangenheit. Es wird gefragt, wie ehemalige Mitglieder der Hitlerjugend und Angehorige der deutschen Wehrmacht ihre lebensge schichtlichen Erlebnisse und Erfahrungen wahrend des "Dritten Reiches" verarbeitet haben. Inwiefern ist es dieser iteration gelungen, sich von ihrer Sozialisation im Nationalsozialismus und den von ihnen interna- sierten Bestandteilen der NS-Welb schauung wieder zu befreien? Haben sie sich mit ihren lebensgeschichtlichen Erfahrungen in dieser Zeit und mit den von ihnen internalisiert, om Deutungen von gesellschaftlicher Wirklichkeit auseinandergesetzt; ': laben sie Uberhaupt thematisiert, wozu sie in dieser Zeit erzogen werden,3011ten und ob diese Erziehung Einfluss auf ihre Personlichkeitsentwicklunq hatte? Diesen Fragen wird anhand der examine von erzahlten Lebensgeschichten nachgegangen. Dieser Zugang, Menschen Uber vergangene Epochen zu befragen, wird haufig von Sozialwissenschaftlern in den Bereich der "Oral historical past" und damit in die Geschichtswissenschaft verwiesen. Diese Zuordnung ist m. E. als Ausdruck einer a-historischen Ternjenz innerhalb unserer Disziplin anzu sehen. So wird zwar von Vertretern der Biographieforschung immer wieder gefordert, bei der examine von Lebomslaufen eine historische Betrachtung einzunehmen (vgl. KOHLI 1980: 307); die Einlosung dieses Anspruchs lasst jedoch noch auf sich warte

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Realoptionen als Controlling-Instrument: Das Beispiel by Gunnar Pritsch

By Gunnar Pritsch

Realoptionen gewinnen in der Wissenschaft zunehmend an Bedeutung. Da sich die wissenschaftliche Diskussion jedoch ausschließlich mit instrumentell-methodischen Fragen beschäftigt, ist das Anwendungspotenzial des Realoptionsansatzes für spezifische Fragestellungen (wie z.B. Pharma F&E) bislang ebenso wenig untersucht worden wie Fragen zur konkreten Umsetzung des Ansatzes und zu seinem Implementierungsprozess.

Gunnar Pritsch geht der Frage nach, inwieweit sich der Realoptionsansatz als Controlling-Instrument zur Sicherstellung rationaler Führung in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung eignet. Der Beitrag zur Rationalitätssicherung ergibt sich aus der Möglichkeit, mit Hilfe des Realoptionsansatzes die Eigenschaften eines F&E-Projektes mit seinen komplexen Risiken und Chancen obvious zu machen und anhand des Verfahrens die Vorteilhaftigkeit eines Projektes zu kommunizieren und zu objektivieren. Außerdem können die Erkenntnisse zur Umsetzung des Realoptionsansatzes auch auf andere Investitionsprobleme übertragen werden.

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Begriff und Wesen der Gesellschaft by Lorenz ˜vonœ Stein

By Lorenz ˜vonœ Stein

1ch habe in diesem Vorwort zu dem 1nhalte. des nachfolgenden Werk,es nichns hinzuzufiigen, als dag guy, wo guy Fehler und Mangel findet, auch die Spuren langer und sehr ernster Beschaftigung mit dem Gegenstande daneben nicht iibersehen moge. Meine Ansicht ist zu­ nachst aller,dings, dag ·die hier niedergelegten Untersuchungen wirklich den 1nhalt der Wissenschaft von der Gesellschaft bilden; aber ich weig, dag niemand das Recht hat zu meinen, er vermoge mit eigener Kraft das endgiiltig Wahre irgendwo zu finden. Meine Hoffnung ist ferner, dagdie Anregung hiermit gegeben wer,den moge, das so unendlich reiche und doch so wenig bekannte Gebiet der Gesellschaft mit Um­ sicht und Ernst weiter zu erforschen; denn nur viele vermogen viel, wo es sich urn ein gro&s Ziel handelt. Meine Ueberzeugung aber bleibt endlich, dag die Untersuchungen iiber die Elemente, die Ord­ nungen und die Bewegungen der menschlichen Gesellschaft dazu be­ stimmt sind, nicht nur ein neues Gebiet der Wissenschaft zu hilden, sondern auch vielen alten Theilen derselben neue Gestalt und neues Leben zu geben. Eben deghalb mufl eine erste Arbeit hier ,den Cha­ rakter der Unf. ertigkeit behalten; wereine solche Arbeit unternimmt, der hat das Recht, diese Unfertigkeit nicht weblog in sich, sondern auch in der Natur der Sache zu suchen. Das hat mir den Muth gegeben, die Arbeit selbst zu einem Abschlug zu bringen; und ich ,denke mir, es wird das kiinftig noch manchem Anderen nicht minder zum Troste gereichen. Lorenz von Stein nine I.

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Die Dach-Arbeitsgemeinschaft für mittelständische by Frank Wallau

By Frank Wallau

Der Wettbewerb im Baubereich wird immer härter. Zudem wünschen inner most und öffentliche Auftraggeber die "schlüsselfertige Erstellung" eines Objekts zu garantierten Preisen und Terminen. Angesichts rückläufiger und qualitativ veränderter Nachfrage muss die mittelständische Bauwirtschaft neue Wege gehen, um sich gegen Großanbieter und Generalunternehmer zu behaupten. Ein geeignetes software ist die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft, vor allem einer Dach-Arbeitsgemeinschaft (Dach-ARGE), denn der Zusammenschluss von Unternehmen unterschiedlicher Fachrichtungen eröffnet mittelständischen Firmen die Möglichkeit, auch große Bauvorhaben zu akquirieren, ohne ihre natürlichen Vorteile, vor allem Flexibilität und Individualität, aufzugeben. Wichtige Erfolgsfaktoren sind Kooperationsbereitschaft und Wissen über die komplizierten rechtlichen und organisatorischen Besonderheiten. Die Autoren präsentieren die zentralen Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung der Dach-ARGE BMWi-Erweiterungsbau, in der sich neun Unternehmen zusammenschlossen. Die Firmen bewarben sich als Bietergemeinschaft an der europaweiten Ausschreibung, erhielten den Zuschlag und konnten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Jeder Gesellschafter realisierte seinen Teil eigenverantwortlich und das Projekt wurde termingerecht übergeben. Anhand eines Beispiels aus der Praxis bietet die Studie Hilfestellung bei der Planung und Durchführung einer rechtlich und betriebswirtschaftlich anspruchsvollen Kooperationsform.

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Die flexible Supervision: Herausforderungen — Konzepte — by Ferdinand Buer, Gertrud Siller

By Ferdinand Buer, Gertrud Siller

Flexibilität ist nicht nur zur zentralen Anforderung an die Beschäftigten in allen Arbeitsfeldern geworden. Sie hat auch die Themen, die Arbeitsweisen und die Konzepte von Supervision spürbar verändert. Die Beiträge in diesem Band geben einen Einblick in die Vielfalt der Zugänge zum Wandel der Arbeits- und Organisationsstrukturen in seiner Bedeutung für die Supervision. Führende SupervisionsforscherInnen entwickeln aus ihrer jeweils spezifischen Perspektive ihre Erkenntnisse zu den Fragen:
- Welchen neuen Herausforderungen muss sich die Supervision heute stellen?
- Wie kann sie darauf angemessene Antworten geben?
- Wie sind die gegenwärtigen Professionalisierungsprozesse der Supervision einzuschätzen?
Das Buch wendet sich an Fachleute nicht nur aus der Supervision, sondern auch aus anderen Beratungsfeldern. Es richtet sich ebenfalls an WissenschaftlerInnen der Referenzwissenschaften und Studierende in diesen Studiengängen. Vermittelt werden nicht nur Einblicke in aktuelle Diskussionen, sondern auch in grundlegende Unterschiede des konzeptionellen Zugangs zum Gegenstand und zur Aufgabe der Supervision.

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