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Berufsgewerkschaften in der Offensive: Vom Wandel des by Wolfgang Schroeder, Viktoria Kalass, Samuel Greef

By Wolfgang Schroeder, Viktoria Kalass, Samuel Greef

Zuerst die Pilotenvereinigung Cockpit, dann die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und zuletzt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer: Seit geraumer Zeit sorgen kleine aber mächtige Berufsgewerkschaften für Wirbel in der Öffentlichkeit. Scheinbar mühelos ziehen sie mit hohen Lohnforderungen und großer Streikbereitschaft an den etablierten Branchengewerkschaften vorbei.
Wie erklären sich das plötzliche Auftreten und der Erfolg dieser Verbände? Und was once lässt sich aus diesen Entwicklungen für die Zukunft des deutschen Gewerkschaftsmodells ableiten? Diese Fragen beantwortet die vorliegende Studie, indem sie in vergleichender Perspektive die Entwicklung von vier
berufsbezogenen Organisationen zwischen Kontinuität und Wandel analysiert.

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14 Die im Folgenden vorgestellten Ergebnisse beruhen auf einer in enger Anbindung an die vorliegende Studie durchgeführten standardisierten Umfrage unter Erwerbstätigenverbänden. Der Versuch einer Vollerhebung erfolgte in vier Wellen im Zeitraum von Februar 2009 bis Januar 2010. Der ersten, internetbasierten Erhebungsphase, die über eine EMail-Einladung und zwei Erinnerungsmails erfolgte, schlossen sich drei postalische Nacherhebungswellen an. Jede der Erhebungswellen wurde von einer telefonischen Nacherfassung begleitet.

N=462 Die Interessen einer Branche Die Interessen einer/mehrerer Berufsgruppe(n) Interessen der Beschäftigten eines/mehrerer Unternehmen Sonstiges Kategorienennungen insg. 108 315 in % 23,4 68,2 Hochrechnung auf Grundgesamtheit insg. 131 383 12 2,6 15 27 5,8 32 Eigene Erhebung (2009-2010) Tabelle 8: Frage 6: Wie setzt sich die Mitgliedschaft Ihrer Organisation zusammen? n=461 Nur Einzelmitglieder/Personen Nur Verbände Sowohl als auch Kategorienennungen insg. 332 57 72 in % 72,0 12,4 15,6 Hochrechnung auf Grundgesamtheit insg.

Die nicht integrierten Berufsgruppen organisierten sich zwar frühzeitig in eigenen Berufs- und Standesverbänden, doch akzeptierten sie weitgehend die Tarifführerschaft der DGB-Gewerkschaften. Berufsverbände wie der Marburger Bund oder die Vereinigung Cockpit standen über viele Jahre als komplementäre Organisationen neben den Branchen- und Einheitsgewerkschaften, übernahmen eigene Aufgaben der berufspolitischen Vertretung und suchten allenfalls indirekt (bspw. vermittelt über die DAG) Einfluss auf die Tarifpolitik.

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