German 9

Bemerkungen zu den Wettbewerbsbedingungen zwischen Kohle und by Alfred Plitzko

By Alfred Plitzko

Seit dem iciness 1956/57 sind die Größenverhältnisse in der deutschen Energiewirtschaft in Bewegung geraten. Das auslösende Ereignis für diese Entwicklungsänderung struggle die Suezkrise; die Ursachen jedoch sind sehr vielfältig und komplex. Besonders seit der Jahreswende 1957/58 sind die bis dahin aufgestellten Energieprognosen für die in der OEEC zusammenge­ schlossenen Länder, für die Montan-Union und für Westdeutschland in ihrem Wert als Richtschnur der Investitionstätigkeit in der Energiewirtschaft und der Energiepolitik der Regierungen zweifelhaft geworden. guy kann folgende Hauptgründe dafür anführen: Erstens sind reine Gesamtmengen-Untersuchungen angestellt worden, wobei technische Bedingungen,Preise und marktwirtschaftliehe Zusammenhänge zu wenig beachtet wurden. Zweitens wurde auch über verhältnismäßig kurze Zeiträume eine Stetigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung angenommen, die erfahrungsgemäß in ein­ zelnen Teilbereichen der Gesamtwirtschaft, insbesondere auch im Energie­ sektor, nicht gegeben ist. Drittens sind die bisherigen Beobachtungszeiträume zu kurz und überhaupt das verfügbare statistische Zahlenmaterial unzureichend. Viertens sind die Ergebnisse solcher Rechnungen je nach Ansatz des vor­ handenen statistischen fabrics und je nach Rechenmethode sehr unter­ schiedlich. Für diese paintings von Wirtschaftsrechnungen (Mengenrechnungen) ist es typisch, daß sie in einer Zeit der Knappheit an Energie entstanden sind. In den Jahren 1954 bis 1957 ging es in der Energiewirtschaft nur um die Vertei­ lung der vorhandenen Mengen an (heimischen) Energieträgern. Aus dieser Sicht der Knappheit an heimischen Energieträgern ist auch die fälschli­ ehe Bezeichnung "Energielücke" entstanden; denn Importenergieträger stan­ den ausreichend zur Verfügung.

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6 Sei te 36 Tab e 1 1 e 16 Braunkohlenvorräte in der BRD; Stand 1958 Gesamt Förderreif Gesamte Förderg. 1900 bis 1958 Förderg. 624 und 627. Während die Vorratsschätzungen für Kohle verhältnismäßig zuverlässig durchgeführt werden können, ist das Ausmaß und damit die Lebensdauer von Erdöllagerstätten nicht so eindeutig zu bestimmen, da es sich nicht um kontinuierliche Lagerstätten im Sinne von Flözen handelt und die systematische Ölsuche erst seit relativ kurzer Zeit betrieben wird. 1959 Gesamte Förderg.

Rechnungen Reihe 2, 1958; Stat. Berichte; Preisindex ausgewählter Grundstoffe, Febr. 1960. 2) Quellen: Stat. rechn. Stat. Jg. Nr. 2 (Orig. Quelle beider Quellen: Brit. Chamber of Shipping). 3) Quelle: Stat. rechn. Reihe 8,Herbst 1959· 4) ungewogener Durchschnitt Januar bis November. 5) ungewogener Durchschnitt Februar bis Juli. Seite 49 abgeschlossen. Nach dem unerwarteten Einbruch der Seefrachtraten Anfang bis Mi tt6) :h7 konnten diese Verträge wie auch die langfristigen Lieferverträge für US-Kohle von den Importeuren nur unter teilweise auch für große Firmen tödlichen Verlusten storniert werden.

Seite 58 26 Tab e 1 1 e Mineralöl-Importe in tOOO t Produkt 1954 1956 1958 1959 Gesamt: 6 914 11 518 16 418 21 777 5 974 60 47 310 418 7 999 178 142 398 2 392 10 809 214 185 396 4 382 16 729 167 201 650 3 461 davon 1• 2. 3. 4. 5. Schieferöl Motorenbenzin Flugbenzin Dieselkraftstoff Heizöl Quelle: Mineralölwirtschaftsverband Tab e 1 1 e 27 Inlandsverbrauch an Heizöl in der BRD und Nachbarländern in 1000 t Jahr BRD Frankreich 1954 1955 1956 1957 1958 1560 2552 4258 5335 7980 6008 6411 7286 6967 7533 Italien 4651 5334 6630 6835 7500 Belgien Niederlande 927 1011 1518 1631 1940 1129 1526 2004 2154 2544 Quelle: Statist.

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